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Nationalpark Sächsische Schweiz

Heutzutage kommen hier bei Hochbetrieb im Sommer maximal 50 Wanderer, 2 Traktoren und 17 Züge vorbei. Ob früher in dem Tal viel mehr Betrieb herrschte, kann man sich heutzutage kaum noch vorstellen. Die Wanderung führt am ehemaligen Bahnhof von Kohlmühle vorbei und nach dem nächsten Rechtsknick geht es in den unteren Teil des Kohlichtgrabens. Kurz vor dem Ortsausgang passiert man auf der linken Straßenseite eine alte Turmuhr und rechts das Verkehrsschild „Schneeketten vorgeschrieben“. Ich vermute, es ist die einzige Stelle in der ganzen Sächsischen Schweiz, an der dieses Schild steht, aber hier ist es auch wirklich sinnvoll. Die Wanderung führt fast ½ Kilometer bergauf, bis nach links der markierte Wanderweg abbiegt und der eigentliche Kohlichtgraben betreten wird. Der Aufstieg aus dem Kohlichtgraben ist ganz angenehm und ziemlich abwechslungsreich, da es immer mal wieder über den Bachlauf hinweg geht. Nach einem sehr schönen Wegstück durch den Kohlichtgraben erreicht man nach 700 Metern eine Weggabelung, auf der es nach rechts weiter geht. Hier fällt auf, wie sich auf einmal die Form des Tals ändert und keine Sandsteinfelsen mehr links und rechts zu sehen sind, sondern die Form des Tals in V-förmig übergeht. Dies liegt einfach daran, dass im oberen Drittel des Kohlichtgrabens der Untergrund auf einmal nicht mehr Sandstein, sondern Granit ist. Die Wanderung geht leicht ansteigend bis zur Zufahrtsstraße von Goßdorf. Damit man wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück kommt, biegt man an der Straße nach rechts ab. Zum Glück ist die Straße sehr ruhig und so wandert man bis zum Ortseingang von Goßdorf.

Text und Karte mit freundlicher Genehmigung von:
Ingo und Steffi Geier
Am Stadtwald 64 b
42897 Remscheid
www.wandern-saechsische-schweiz.de

Entnommen aus dem Bilderarchiv des Stifters