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Geistliches Rüstzentrum Krelingen der Ahldener Bruderschaft

Stein an der Einfahrt

Das Geistliche Rüstzentrum Krelingen (GRZ Krelingen) ist ein „freies Werk“ innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Es befindet sich im Walsroder Ortsteil Krelingen im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen. Das Rüstzentrum ist die größte pietistische Institution in Norddeutschland.

Das Krelinger Studienzentrum wird unterstützt durch die Gerald und Jürgen Maue-Stiftung

Das Krelinger Studienzentrum wurde im November 1972 gegründet und ist juristisch gesehen eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule. Es dient in erster Linie einer bibeltreuen Vorbereitung auf das universitäre Studium der evangelischen Theologie, ist aber auch für andere Laufbahnen offen: So werden dort erstens nicht unbedingt nur Studenten aus der Landeskirche aufgenommen, sondern auch aus anderen christlichen Konfessionen; zweitens wechseln nicht alle Studenten nach der Zeit in Krelingen an eine Universität, sondern auch an eine Bibel- oder Missionsschule. Das Studium im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen muss auch nicht unbedingt am Anfang des Theologiestudiums stehen, sondern kann auch in ein bereits laufendes Gesamtstudium – auch ohne theologischen Bezug – eingebaut werden.

Der Unterrichtsplan beinhaltet Sprachkurse in den biblischen Sprachen Altgriechisch und Hebräisch sowie in Latein (mit Hinführung zu staatlich und kirchlich anerkannten Sprachabschlüssen), Einführungen in die Philosophie und ein theologisches Grundstudienjahr als Vorbereitung auf das Universitätsstudium. Wohngemeinschaften für die Studenten sind direkt im Studienzentrum eingerichtet. Die Studenten wohnen nach Geschlechtern getrennt in bis zu siebenköpfigen Wohngemeinschaften in zwei der drei Studienhäuser, in welchen sich auch eine Bibliothek und zwei kleine Hörsäle befinden. In den 1980er und 1990er Jahren wurde von der Studienarbeit auch die Zeitschrift „Agora“ mit Andachten, Fachbeiträgen, Rezensionen und Informationen aus der Krelinger Arbeit herausgegeben.

Gegenwärtiger Studienleiter ist der Alttestamentler Manfred Dreytza. Seine Vorgänger waren von 1972 bis 1979 Pastor Sven Findeisen, von 1979 bis 1996 Pastor Joachim Cochlovius und von 1998 bis 2007 Pastor Erhard Berneburg.